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Über Mut und eine gesunde Fehlerkultur…

Wer hat dieses Video in den letzten Tagen nicht gesehen? Chapeau Herr Lindner!

Die Welt hat genug aalglatte von den Erwartungen der Gesellschaft geformten Fimomännchen und Unternehmen – die wie programmierte Tamagotchis morgen für morgen in die Masse des Mainstream-Flusses der Wirtschaft springen… . Mutig querdenken ist neben einem soliden Fokus auf die eigene Kernkompetenz wichtig – und dazu ist eine gesunde Fehlerkultur notwendig.

In meinen Augen gibt es keine Fehler. Es gibt höchstens Erfahrungen. Sei es in einem Unternehmen oder als Selbständige/r. Es gibt zum Glück Unternehmen wie Salewa und Alessi die das bereits verstanden haben:

„Setzte Salewa lediglich auf gute, solide, akzeptable Ideen, wären wir bald pleite. Was wir brauchen, sind echte Wow!-Ideen. Um solche aufsehenerregenden Erfolge feiern zu können, müssen wir aufsehenerregende Misserfolge in Kauf nehmen. Das heißt: Wir müssen Mitarbeiter, die Fehler machen, beschützen und ihre Kreativität belohnen – auch wenn das Projekt misslungen ist.“
Massimo Baratto, Chef des Bergsportausrüsters Salewa International

„Alessi ist stolz auf seine Flops. Wenn wir einmal zwei oder drei Jahre keine Niederlage erleben sollten, bedeutet das nichts anderes, als dass wir uns in höchster Gefahr befinden. Ein Unternehmen ohne Niederlagen ist kreativ tot. Ich glaube in der Tat, dass ich mittlerweile ziemlich genau weiß, welche Produkte das Potenzial zum Fiasko haben. Gleichzeitig habe ich aber Angst vor meiner Erfahrung, denn sie nimmt mir jene Energie und Experimentierfreude, die Alessi groß gemacht hat. Erfahrung platziert einen auf der sicheren Seite, doch das ist nicht die Seite, auf die Alessi gehört. Wenn es eine Medizin gegen Erfahrung gäbe, nähme ich sie.“
Design-Ikone und Unternehmer Alberto Alessi

 

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